«Segeln beruhigt und tut allen gut. Dass das jetzt für behinderte Menschen auch auf dem Zürichsee möglich ist, ist ein grosses Geschenk», betonte Elmar Ledergerber, der schon über den Atlantik gesegelt ist. Die beiden Taufpaten stimmen ihm zu. «Das war ein lange gehegter Traum», meint Joe A. Manser. Und Alex Oberholzer, der das Wasser liebt, findet es toll, dass sich die Barrierefreiheit  auf dem Zürichsee durchgesetzt hat. Rund sieben Menschen im Rollstuhl kamen, um auf den Katamaran zu fahren. Ledergerber meinte: «da wird es einem warm ums Herz».

Dank speziellen Befestigungsschienen können Menschen in ihren Rollstühlen auf dem Katamaran befestigt und gesichert werden. Extra konzipierte Schalensitze sorgen dafür, dass auch Menschen ohne Rollstuhl sich wohl fühlen und stabil sitzen. Der kräftige Aussenbordmotor, der auf Automat geschaltet werden kann, ermöglicht es, dass bis zu vier Menschen mit Behinderung miteinander ein Segelerlebnis erleben können.  So funktioniert es.

Der Katamaran wurde speziell umgebaut, damit Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen sich darauf wohlfühlen. Denn jeder hat das Recht, uneingeschränkt Segelausflug  zu machen und die Elemente – das Wasser und die Luft – zu spüren und zu geniessen. Das ist die Philosophie von Just for Smiles.