Breitling setzt konsequent auf unterschiedliche Gehäuse-Grössen und Ausführungen, so auch bei der neuen Superocean Heritage.

Zeit für Paar-Look

Power Couples

Es muss ja nicht immer ein Ring sein: die Uhrenindustrie hat längst ­erkannt, dass erfolgreiche Modelle in unterschiedlichen Ausführungen ein noch breiteres Publikum erreichen. Damit können Paare nun auch am ­Handgelenk zeigen, wo der Zeitgeist schlägt.

Text: Roger Rüegger/WatchAdvisor   |   Fotos: zvg

Entwicklungsteam

Seit den 70er-Jahren verfügt IWC mit der Ingenieur über einen von Gerald Genta gestalteten Uhren-Klassiker mit integriertem Band. Deren jüngste Generation gibt es derzeit in Gehäusegrössen von 35, 40, 41 und 42 mm und wahlweise in Edelstahl, Rotgold, Titan und seit letztem Jahr auch komplett in schwarzer Keramik (Ref. IW338903). Beim 35 mm grossen Modell (hier die Ref. IW324906 mit schwarzem Zifferblatt und Edelstahl-Gehäuse) kommt ein automatisches Werk mit 42 Stunden zum Einsatz (Kal. 47110), dessen Basis von der Konzern-Schwester Cartier beigesteuert wurde. Wie auch bei den grösseren Ingenieur-Modellen ist das mechanische Kaliber dank Sichtglasboden bei der Arbeit zu sehen, bei der schwarzen ­Ingenieur Automatic 42 mit Keramik-Gehäuse ist das rückseitige Glas zudem dunkel gefärbt. Dahinter tickt das hauseigene 82110 mit 60 Stunden Gangreserve und bleibt zuverlässig bis zu einer Tiefe von 100 Metern vor Wasser geschützt. Die ­Preise für die IWC Ingenieur starten bei CHF 10 500, die Keramik-Option kostet CHF 20 000.

Das ehemals ultra-technische Modell von IWC wurde 1955 eingeführt
und in den 70er-Jahren dank Gerald Genta zum Design-Klassiker.

Love Birds

Gleich drei Generationen der Scheufele-Familie waren bei der Entwicklung der Alpine Eagle-­Kollektion involviert, die seit ihrer Einführung im Jahr 2019 schnell zu einer der erfolgreichsten ­Uhren-Linien von Chopard geworden ist. Kein Wunder: ein Design, das zu jeder Gelegenheit eine gute Figur macht, ein starkes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und uhrmacherische Qualitäten, bei denen selbst erfahrene Sammler Schmetterlinge im Bauch kriegen. Die Alpine Eagle-Kollektion gibtʼs in zahlreichen Materialien, Grössen und mit unterschiedlichen Komplikationen ausgestattet, die beiden hier gezeigten Uhren beschränken sich auf das Wesentliche, also auf die Anzeige von Zeit und –  im Falle der grösseren «Beach Edition» – Datum. Die 36 mm grosse Alpine Eagle Summit mit edelstein-besetzter Lünette (Ref. 295370-0002) ist aus Gelbgold, Werk ist das automatische In-House-Kaliber 09.01-C von Chopard mit einer Gangreserve von 42 Stunden. Der Preis liegt hier bei CHF 86 100. Die 41 mm grosse «Beach Edition» in Edelstahl (Ref. 298600-3033) kostet am nicht minder auffällig gefärbten Kautschukband CHF 11 800, Werk ist das Chronometer-zertifizierte 01.01-C mit 60 Stunden Gangreserve, ebenfalls durch den Sichtglasboden zu sehen.  

Die Alpine Eagle-Kollektion hat sich für Chopard zu einem Gipfel-Stürmer ­entwickelt, 
macht aber mit 100 Metern Wasserdichtheit selbst im Wasser und am Strand eine gute Figur.

Dive Buddies

Die legendäre Taucheruhr von Blancpain gibt es mittlerweile in drei Grössen und in zahlreichen Materialien, die Fifty Fathoms Automatique mit Perlmutt-Zifferblatt und 38 mm grossem Rotgold-Gehäuse (Ref. 5007 3644A B64B) ist dabei erst seit 2025 im Angebot. Wie ihr 42 mm grosses Pendant in Edelstahl (in diesem Fall die Ref. 5010 12B30 B64B) ist die Uhr bis 300 Meter wasserdicht, Werk ist das 1153 mit 100 Stunden Gangreserve und Silizium-Spirale. Noch mehr schafft das grössere Kaliber 1315 der Automatique 42, nämlich 120 Stunden bei Vollaufzug. Die Fifty Fathoms ist in Edelstahl ab CHF 15 200 für Schatztaucher verfügbar, die Rotgold-Umsetzung startet bei CHF 28 500. 

Blancpain hat in den 50er-Jahren das Gesicht der modernen Taucheruhr geprägt und bietet
die Reihe heute in drei Gehäuse-Grössen und zahlreichen Ausführungen an.

Co-Pilots

Oris hat mit der Propilot X einmal mehr bewiesen, dass eine Fliegeruhr auch modern sein kann. Und mit der froschgrünen ­Kermit-Edition (Ref. 01 400 7778 7157-Set) im 39 mm grossen Gehäuse aus Titan auch gezeigt, dass selbst professionelle Instru­menten-Uhren Spass machen können. Als Antrieb kommt das Calibre 400 mit fünf Tagen Gangreserve zum Einsatz, dazu gibt‘s bis zu zehn Jahre Garantie. Das 34 mm grosse Pendant dazu ist Miss Piggy gewidmet (Ref. 01 531 7796 4158-07 8 17 05LC), hier kommt zudem ein baguettegeschliffener Labordiamant bei 12 Uhr mit ins Handgepäck, Werk ist aufgrund des kleineren Edelstahl-Gehäuses von 34 mm das Oris 531 mit 42 Stunden Gangreserve. Beide Uhren sind bis 
100 Meter wasserdicht, ein Rundflug mit Miss Piggy kostet CHF 2800, Kermit hebt für CHF 3400 ab.

Oris hat für die Propilot die zwei berühmtesten 
Mitglieder der Muppets an Bord geholt.

Mehr über hochwertige mechanische Uhren unter 

watchadvisor.com