Form folgt Weisheit

Die japanische Möbelmarke «Time & Style» arbeitet eng mit traditionellen Manufakturen zusammen und verbindet jahrhundertealtes Handwerk mit zeitgenössischem Design. Mit Offenheit und Begeisterung für besondere Gestaltung präsentiert und verkauft die Hugo Peters AG im wunder­schönen Altstadthaus an der Schifflände 32 als erstes Einrichtungshaus in der Schweiz diesen exklusiven und neuen Brand.

Text: Beat Frei   |   Fotos: zvg

Onko Chishin heisst die Philosophie dahinter: aus der Vergangenheit lernen, um Neues zu schaffen. Kein Zitat alter Formen, sondern Handwerk, das über Generationen weitergegeben wurde und in zeitgenössischen Möbeln weiterlebt. Genau dieses Denken – Tradition als Ausgangspunkt, nicht als Grenze – passt zu einem Haus, das seit Jahrzehnten selbst so arbeitet.

Denn die Adresse an der Schifflände gehört seit Jahrzehnten zu jenen in Zürich, die immer wieder beweisen, dass gutes Einrichten – ob zu Hause oder im Büro – mehr ist als die Summe einzelner Möbelstücke. Die Leidenschaft für Designikonen, handwerkliche Qualität und überraschende Kombinationen aus aller Welt prägt hier jeden Raum.

Ob ein begehrtes Einzelstück oder ein ganzes Projekt: Am Anfang steht immer das Gespräch, dann die Idee und auf Wunsch die konzeptionelle gestalterische Umsetzung.

Regal Time & Style: Arashiyama. Tisch Time & Style: Moon on the Lake. Leuchte Time & Style: Spacecraft. Stühle Time & Style: Arrow armchair.
Deckenleuchte Time & Style: Amagumo. Tisch Time & Style: Temptation. Regal Time & Style: Drawers for beautiful objects. Hocker/Beistelltisch Time & Style: Stoneware sculpture. Stuhl und Sessel Time & Style: Sunset – Armchair. Tisch klein Time & Style: Temple. Vitrine Time & Style: Transparent cabinet for individual objects.
Tisch Time & Style: Drop casting bronze table.
Sessel Time & Style: Sunset – Armchair.
Schrank Time & Style: Museum cabinet for living.

Ein Gespür für wegweisendes Design bewies man hier schon früh. Als erster Händler im Kanton Zürich setzte das Haus auf die Marke USM – und erkannte das Potenzial des modularen Systems, lange bevor es zum internationalen Designklassiker wurde. Aus dieser langjährigen Zusammenarbeit entstand vor sechs Jahren eine eigene, exklusive Farbe: «Nachtsalbei», ein warmes Grün mit feinen Blau- und Grautönen, den USM exklusiv fürs Haus produziert. «Ein Glücksgriff», sagt Inhaber Andy Ehrensperger. «Hier passt einfach alles zusammen. Ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer langjährigen Partnerschaft etwas Eigenständiges entstehen und innert kürzester Zeit zur begehrtesten Farbe werden kann.»

USM exklusiv: «Hugo Peters Nachtsalbei» (Bestseller).

Neben Schweizer Designklassikern und exklusiver japanischer Handwerkskunst findet sich hier auch italienisches Design, etwa die Sofakollektion der Marke Edra, ebenfalls ein Familienunternehmen. Deren Vision ist klar: Produkte von höchster Qualität in Komfort, ­Eleganz und Leistung – eine Synthese aus Kunst, Handwerk und Hight ech. Das Sofamodell Standard gilt unter Designliebhabern längst als Klassiker: Mit seinem radikalen Komfort und den flexibel geformten Rücken- und Armlehnen passt es sich jedem Körper an und wird so zur bequemsten Sitzoase seiner Art.

Für Andy Ehrensperger und sein Team beginnt gutes Einrichten bei den Menschen, die später mit den Möbeln leben – erst danach kommen die Stücke selbst. Gemeinsam entstehen Räume mit Persönlichkeit, die nicht wie aus dem ­Katalog aussehen. Lieblingsstücke dürfen wachsen, unterschiedliche Materialien aufeinandertreffen, verschiedene Designsprachen miteinander in Dialog treten.

«Wir versuchen, die Herausforderung, Funktionalität und Ästhetik in Einklang zu bringen, damit ein harmonisches Ganzes entsteht. Aber auch schöne Begegnungen, die über Jahrzehnte andauern», fügt Ehrensperger an.

Vielleicht ist das der stille Luxus unserer Zeit: Möbel so sorgfältig auszuwählen – ob neu, als Erbstück oder im Reuse-Modell, dass daraus über die Jahre ein Zuhause mit eigenem ­Charakter wächst. Keiner Stilrichtung verpflichtet, nur der eigenen.

Sofa Edra: Standard. Sessel Edra: Chiara.