Text: Patricia Brandeville | Fotos: zvg
Mit Freunden zusammensitzen, im Schatten einen erfrischenden Weisswein geniessen und den Alltag hinter sich lassen – gerade nach einem langen, grauen Winter sehnt man sich nach steigenden Temperaturen und dem entspannten Gefühl des Sommers.
Mit einer Terrassenüberdachung oder einer Pergola lässt sich eine offene Sitzplatzfläche zu einem geschützten Bereich verwandeln. Denn schnell können im Sommer die Temperaturen unangenehmen heiss werden, die Sonne kann brennen und blenden.
Raumbildendes Konstrukt
Was einst eine stabile Rankhilfe für Kletterpflanzen war, hat sich heute zu einer «Insel der Entspannung» auf Terrassen und in Gärten entwickelt. Bereits in der Antike diente die Pergola, ursprünglich ein raumbildendes Konstrukt aus Pfeilern oder Säulen, als dekoratives Element zwischen Haus, Terrasse und Garten. Die offene Dach- sowie Seitenkonstruktion liess im heissen Süden Licht und Luft zirkulieren.
Wer den Wohnraum nach aussen erweitern möchte und einen robusten, fest installierten Schattenspender wünscht, liegt mit einer Pergola genau richtig. Da moderne Pergolen hinsichtlich Dimensionen, Material und Farbe einen grossen Gestaltungsspielraum bieten, lassen sich alle funktionellen und ästhetischen Ambitionen realisieren.
Als Sonnenschutz lässt sich beispielsweise ein Stoffdach anbringen, das bei sich anbahnendem Unwetter eingefahren werden kann. Das funktioniert auch mit Schiebe- oder Rollelementen. Wählt man ein Lamellendach, wird der Sonneneinfall durch die Neigung der Lamellen reguliert; sollte ein Sommergewitter heranziehen, lassen sich diese im Idealfall auch komplett schliessen. Mit einem stabilen Glasdach versehen, kann die Terrassenüberdachung auch bei Starkregen oder sogar bei Schnee genutzt werden.
Ob rund, rechteckig oder quadratisch – Sonnenschirme sind in den verschiedensten Formen und Bauarten, den unterschiedlichsten Grössen und Qualitäten sowie mit unzähligen verschiedenen Bezügen verfügbar. Der klassische Sonnenschirm ist sicherlich der sogenannte Mittelmastschirm, der auf einem zentral stützenden Mast steht. Dieser Mast wiederum kann auf eine in den Boden eingelassene Hülse montiert werden, in mobilen Sockeln z. B. mit Betonplatten als Beschwerung, auf Stahlplattenständern oder in einem fahrbaren Sockel. Um den nutzbaren Raum unterhalb eines Sonnenschirms gegenüber dem Mittelmastschirm zu erhöhen, greift man auf den sogenannten Ampelschirm zurück (der auch Freiarm- oder Galgenschirm genannt wird). Hier ist der stützende Mast seitlich am Schirm angebracht. Was letztlich vor zu viel Sonne schützt und Schatten spendet, ist der Bezugsstoff des Sonnenschirms. Dieser sollte idealerweise wasserabweisend und fäulnishemmend imprägniert sein. Für die Qualität des Schirms ist vor allem die Dichte des Stoffs entscheidend. Gut zu wissen: Schirme mit dunkler Bespannung bieten einen besseren und längeren UV-Schutz als helle Sonnenschirme.
Sonne und Entspannung, Pergola und Sonnenschirm: Der Sommer darf kommen und mit ihm la dolce vita!
Es muss nicht immer ein Schirm sein, auch ein Sonnensegel bietet Schatten.
Der auf Wunsch elektrisch aufrollbare Sonnen- und Wetterschutz wird nach Kundenwünschen
den örtlichen Gegebenheiten entsprechend individuell angefertigt.
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