Am 4. Oktober 1957 schoss die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten ins All - den Sputnik. Es war der Beginn des «space race», des Wettrennens zwischen den USA und den Sowjets um die Vormacht im Weltraum. Und es war der Beginn des «space age», jener Ära in den 60er- und 70er-Jahren, in welcher der Kosmos Einzug hielt in die Wohnzimmer und die Garderoben all jener, die auf dem Erdboden zurückbleiben mussten und über ihre brandneuen Femseher mit ansahen, wie wagemutige Astronauten das All eroberten.

Fast sechs Jahrzehnte später fanden Katharina Blansjaar und Ben Moore, die Inhaber des neuen Geschäfts im Niederdorf, dass es an der Zeit sei ist für ein neues «space age». Die Faszination fürs All ist ungebrochen und das, was wir «da draussen» erahnen, sehen und vermuten, inspiriert Menschen rund um den Erdball auch heute noch zu schönen Dingen. In ihrem Laden wir haben sie sie zusammengetragen. Von Notizbüchem und Geburtstagskarten über Geschirr, Taschen, Armbänder, Babystrampier, Briefbeschwerer, Büchern und Geschenkpapier bis hin zu Raketen-Radiergummis und Zitruspressen, Ausmalpostem für Kinder und Spielzeug für Weltraumfans aller Altersgruppen. Ausserdem gibt es viele attraktive Vintage-Objekte zum Thema Weltraum. Vieles wird in kleinen Manufakturen von Hand hergestellt, manches sogar exklusiv.

«da draussen ist auch Anlaufsteile für alle, die sich selbst ein Bild machen wollen von dem, was «da draussen» ist. Es braucht nämlich gar nicht viel, um ein schönes Foto von den Stemen zu schiessen - wer eine Kamera hat, findet das nötige Zubehör. Jene, die noch tiefer in die unendlichen Weiten des Weltraums vordringen wollen, ohne dabei die heimische Terrasse zu verlassen, finden beim Bellevue ein cleveres Teleskopset.

Photos: Silvia Kranz & zvg