Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat einen weiteren Meilenstein der Vorbereitungen zum 150-jährigen Jubiläum der Bank erreicht und den Standort der Stationen und Masten der ZüriBahn festgelegt. Zusammen mit Experten von Bund, Kanton und Stadt Zürich hat die Projektleitung der ZKB zahlreiche Varianten eingehend geprüft und sich einvernehmlich für eine Variante entschieden, bei welcher sich die Stationen und Masten gut in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. Damit ist aus städtebaulicher Sicht eine optimale Platzierung von Stationen und Masten gewährleistet.

Bei dieser so genannten Bestvariante liegen die Stationen der geplanten Seilbahn auf der linken Seeuferseite im südlichen Bereich des Strandbads Mythenquai angrenzend zur Landiwiese und auf der rechten  Seeuferseite am südöstlichen Rand der Blatterwiese. Die dazugehörigen Masten befinden sich etwa 50 Meter  vom Ufer entfernt und sind in einer Seetiefe von rund 10 Metern verankert.
Martin Scholl, Vorsitzender der Generaldirektion, sagte: «Ich freue mich, dass wir nach einer umfassenden Evaluation zu einer optimalen Lösung zur Platzierung der Seilbahnstationen und der Masten gekommen sind. Diese gute Lösung ist nur durch die professionelle Projektarbeit und die konstruktive Unterstützung von verschiedenen Stellen des Bundes, Kantons und der Stadt zustande gekommen.»
Die Bestvariante besticht mit Blick auf die Stationen durch Vorteile wie einem minimalen Eingriff in die Parkanlagen sowie durch eine geringe Beeinträchtigung derer Nutzung. Zudem bietet der Rückbau der Stationen nach dem temporären Betrieb der ZüriBahn Potenzial für eine städtebauliche Aufwertung.
Für die Masten der ZüriBahn haben zahlreiche Experten mittels Szenarien und Seegrunduntersuchungen eine Vielzahl von Standorten im Wasser, Uferbereich und auf dem Land untersucht. Die günstigsten Bedingungen für die Positionen der Masten wurden unter Berücksichtigung des Natur- und Heimatschutzgesetzeses nun gefunden. Dabei beeinträchtigen die Masten insbesondere die gesetzlich streng geschützte Ufervegetation nicht.

Nächste Schritte
Bevor das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr eröffnet werden kann, müssen nun weitere Grundlagen erarbeitet werden. So sind in einem nächsten Schritt die Architektur der Stationen und Masten sowie das Design der Gondeln zu entwickeln. Die Zürcher Kantonalbank geht davon aus, dass das Plangenehmigungsverfahren im Herbst 2018 eingeleitet werden kann.
Das Baugesuch für den ErlebnisGarten wird im zweiten Quartal 2018 eingereicht. Für Besucherinnen und Besucher ist der ErlebnisGarten ab 28. Mai 2020 für ca. 45 Tage geöffnet.