Bei milden Temperaturen besuchten bereits am frühen Abend viele tausende Besucherinnen und Besucher die Stände und Bars des Silvesterzaubers. Petrus meinte es gut mit den Gästen: Ursprünglich war schlechtes Wetter prognostiziert – Wolken, Nebel und Regen um Mitternacht. Deshalb hatte das OK gemeinsam mit dem Schweizer Feuerwerksspezialisten Hirt & Co. Fireworks entschieden, das tiefere Feuerwerk zu zünden. Diese neue Art von Feuerwerk begeisterte die Menschen rund um das Seebecken wie in vergangenen Jahren. Vor und nach dem Spektakel feierten die vielen in- und ausländischen Gäste auf den Strassen und in den Partyzelten den Jahreswechsel.

Friedlich und ohne grössere Zwischenfälle
Erfreulicherweise lief der Silvesterzauber ohne grössere Zwischenfälle ab. Die zum dritten Mal durchgeführte Präventionskampagne «Kein privates Feuerwerk» war erfolgreich. Jedoch feuerten auch heuer einige wenige Uneinsichtige privates Feuerwerk in der Menschenmenge ab, was unglimpflich hätte enden können. Glücklicherweise wurde nach jetzigem Stand niemand ernsthaft verletzt. Der Verein Silvesterzauber Zürich wird in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich auch an zukünftigen Silvestern dem Zünden privaten Feuerwerks entgegenwirken.

Abgesperrte Bereiche am Seebecken
Zum zweiten Mal bot das OK Silvesterzauber geschlossene Bereiche am Bürkliplatz und am General-Guisan-Quai an. Sie waren wieder in kurzer Zeit ausverkauft. Knapp 1700 Personen feierten den Übergang ins neue Jahr bequem und abseits des grossen Rummels.

Schwierige Finanzierung
Bereits im Januar 2018 beginnen die Organisatoren mit den Vorbereitungen für den nächsten Silvesterzauber. Ob es eine weitere Durchführung geben wird, ist allerdings nicht garantiert. Zwar zieht der Silvesterzauber Jahr für Jahr mehr als 150'000 Besucherinnen und Besucher an, von denen viele in den Zürcher Hotels übernachten und in den Restaurants einkehren. Jedoch ist es laut Geschäftsführeri Jeannette Herzog jedes Mal ein «Kraftakt, die Finanzierung des Silvesterzaubers sicherzustellen».

Alle Bilder (2016): © Zürich Tourismus