Schon bei der Errichtung der Stiftung Historische Zürichsee Boote (HZB) im Jahr 2007 hatten die Segler unter den Stiftungsräten den Traum, irgendwann einmal ein grosses, am Zürichsee gebautes Segelschiff zu betreiben.

Aber erst im zehnten Jahr des Bestehens der Stiftung wurde der Traum wahr: Die Stiftung HZB erhielt den 1926 von der Werft Suter+Portier in Meilen gebauten, 45m2 Nationalen Kreuzer MONA LISA geschenkt. Eine Besichtigung in Begleitung des Holzfans und Werftinhabers Stefan Züst aus Altnau am Bodensee zeigte, dass MONA LISA in sehr gutem Zustand und vor allem praktisch unverbaut ist – heisst, in den letzten Jahrzehnten wurden Rigg und Deck nicht aufgemotzt, sondern sind mehr oder weniger im Originalzustand. Einzig bei der Inspektion des Unterwassers legte sich die Stirn des Inspekteurs in Falten: «Hier besteht dringender Sanierungsbedarf».
Zwei Jahre später war es dann soweit, genauer am Samstag, 23. Juni 2018: Nach der Sanierung des Unterwassers durch Stefan Züst, wurde MONA LISA um 12 Uhr vom Yacht Club Rapperswil (YCR) begrüsst. Am Nachmittag segelte sie an der Clubregatta mit, mit dem Präsidenten des YCR an der Pinne und dem Präsidenten der Stiftung HZB auf dem Vorschiff. Dass sie sich nicht besser klassieren konnte, lag aber nicht am Boot, das von 1937 bis 1941 als schnellstes Zürichsee-Schiff das «Blaue Band» trug, sondern an der Crew... MONA LISA steht im Sharing der Stiftung HZB zur Verfügung:

(Bilder: Felix Aeberli)

Weitere Bilder finden Sie in unserer Galerie.