Nach dem legendären letztjährigen Programm «HistOhrie» geht die musikalische Reise des renommierten Teamchors Jona Ende März auf die Schienen. Mit «Train» bewegen sich die gut 50 Sängerinnen und Sänger unter der engagierten Leitung von Max Aeberli vielseitig und vielschichtig, wie gewohnt voller Herzblut bei einer musikalischen Qualität, die ihresgleichen sucht. Train führt Sie singend, tanzend, landschaftlich, theatralisch, philosophisch, überraschend und witzig in den Bahnhof der Musik.

Derzeit kriegt das Bühnenbild den letzten Schliff, die Choreografien sind auf die Songs abgestimmt, die Solistinnen und Solisten perfektionieren ihre Einsätze, und im Hintergrund arbeiten die Profis von Licht und Ton an der perfekten Abstimmung. Was es braucht, bis ein Programm wie «Train» steht? Chorleiter und gewissermassen Lockführer des Konzerts, Max Aeberli, plaudert in seinem Blog aus dem Nähkästchen und beleuchtet dort regelmässig einzelne Facetten und spannende Details.

 

25 Jahre im Dienste des Teamchors

Seit 1983 leitet Musikus Max Aeberli den Ende 70er-Jahre gegründeten Teamchor Jona und hat ihn innert 25 Jahren seines leidenschaftlichen Schaffens zu einer Grösse am Zürichsee aufgebaut. Ein hoch angesehenen Chor aus professionellen und talentierten Laien-Sängerinnen und Sängern, der weite Kreise zieht. Unvergessen etwa die Aufführung «Queen Symphony» 2015 gemeinsam mit dem Blasorchester Siebnen oder im Jahr darauf das berührende Oratorium «Annelies» samt Gastauftritt der New Yorker Weltklasse-Sopranistin Arianne Zukerman mit breitem Rahmenprogramm bis hin zu Podiumsveranstaltungen im Schloss Rapperswil. Die engagierten Mitglieder proben ganzjährig und erweitern ihren musikalischen Horizont in regelmässigen Konzertreisen von Schweden oder Irland bis nach Ecuador, wo persönliche Begegnungen und Kontakte mit Gastchören entstehen. Herausragende Momente erlebten alle Beteiligten unter anderem an den Open-Air-Konzerten mit der «Carmina Burana» auf dem Hauptplatz in Rapperswil im Jahr 2000 oder beim Musical «Anatevka» mit der Premiere an Silvester 2002. Finanziert wird das Ganze übrigens durch einen Trägerverein sowie das rastlose Sponsoring-Engagement Max Aeberlis, der unter anderem das Haus der Musik in Rapperswil führt. Ein musikalisches Feuerwerk am Zürichsee, das man sich nicht entgehen lassen sollte.