Viele freiwillige Helfer standen am Sonntag, 27. August, im Hafen Lachen bereit und warten auf ihre Gäste. Um 11 Uhr sind dann die ersten Menschen mit Behinderung eingetroffen. Ihre Handicaps sind ganz unterschiedlich, aber erschweren oder verhindern viele Aktivitäten im Alltag. Im normalen Leben können Menschen während der Ferien und in der Freizeit aus der täglichen Routine ausbrechen. Das stärkt das Selbstvertrauen und zeigt neue Perspektiven auf. Dies ist auch für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen enorm wichtig – aber noch nicht selbstverständlich.
«Die meisten Teilnehmer vom Lakeride betreten zum ersten Mal in ihrem Leben ein Sportboot. Manche sind zuerst ein wenig ängstlich, wollen dann aber kaum mehr aus dem Boot aussteigen. Die Emotionen sind unbeschreiblich», erzählt Dieter Hofer, Gründer von Lakeride.

Projekt mit Potential
Nach den Erfolgen vergangener Jahre in Zürich, freut sich der Verein sehr, in Zug nun ein zweites Standbein  für die Veranstaltung gefunden zu haben. «Wir hätten noch  mehr Gäste mitnehmen können, wir hoffen nächstes Jahr noch mehr Bootsbesitzer motivierten zu können, und auch weitere Standorte in anderen Kantonen zu finden», erklärt Marius Ries, Projektleiter Lakeride Zug.

Spendenbarometer auf Kurs
Neben dem einmaligen Erlebnis werden rund um den Event Spenden gesammelt. In den letzten zwei Jahren konnte Lakeride über 15’000 CHF für Organisationen, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzten, sammeln. Ziel dieses Jahr ist den Betrag um 10'000 CHF zu vergrössern. Es scheint als wären die  Organisatoren auf Kurs, das Spendenbarometer auf der Homepage zeigt bereits 8'000 CHF an.