Der Digital-Food-Award bezweckt die Förderung von Innovationen im digitalen Food-Bereich. So gibt die Auszeichnung Firmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen einem genussinteressierten Publikum zugänglich zu machen, Best-Practice zu etablieren und andere Betriebe zu inspirieren.
 
Die Gewinner erhalten Preisgelder von CHF 1500.- / 1000.- / 500.- offeriert von der Horego AG. Der Gewinner Bionär erhält zusätzlich ein Sponsoring der Standkosten für die Gourmesse 2018 im Wert von CHF 2000.- und die Produktion eines Videostatements im Wert von CHF 750.-offeriert von der Edition Salz & Pfeffer und ein Samsung 360 Gear offeriert von Samsung. Alle drei Gewinner erhalten eine Businessplan-Lizenz für 1 Jahr im Wert von CHF 198.- offeriert vom IFJ Institut für Jungunternehmen.

 

1. PLATZ: BIONÄR
Stefan Brunner vermietet mit seiner App «Bionär» sein Land und hat erkannt, wie man die digitalen Möglichkeiten auf einem Bauernhof nutzt. Über die App «Bionär» können Kunden jederzeit kontrollieren, wie es um «ihr» Gemüse steht, wie es wächst und gedeiht. Das simple und einzigartige Konzept erinnert in seiner Optik an Farmville & Co. und entpuppt sich wortschöpferisch als gelungenen Mix von «bio» und «Aktionär». Dank den digitalen Möglichkeiten im Bereich Direktvermarktung, Erlebnis-Agronomie, Gamificaton und Newsfeed bringt «Bionär» den genussinteressierten Stadtmenschen und Gastronomen in Kontakt mit seinem regionalen Bauern. Eine nachhaltige und skalierbare Lösung. www.bionär.ch

 

2. PLATZ: FELFEL
Viele KMUs können sich keine Kantine leisten, die Mitarbeiter schwirren um die Mittagszeit aus und essen  dadurch meistens nicht miteinander. Dabei ist es täglich eine Herausforderung für Angestellte,  ein frisches und gesundes Mittagessen zu vernünftigen Preisen zu finden. Ein intelligenter Kühlschrank, gespickt mit frischen und feinen Speisen, füllt genau diese Lücke. Im Zürcher Start-Up Felfel wird so die Kulinarik mit neuerster Technik gepaart. Mit Hilfe elektronischer Daten aus den eigens entwickelten Kühlschränken und den Daten des Abverkaufes kann das Angebot schnell angepasst und die Produktion individuell gesteuert werden. Auch Foodwaste wird so vermieden. Für den Nutzer von Felfel ist das Geniessen seines frischen und gesunden Mittagessen leicht gemacht. Bei Felfel bedeutet Digitalisierung Einsatz elektronischer Daten innerhalb der Prozesskette sowie Nutzung neuerster Technologien an der Schnittstelle zum Konsumenten. www.felfel.ch  
 

3. PLATZ: RE:SPONDELLIGENT
Das Luzerner Start-Up re:spondelligent widmet sich einer der grössten Herausforderungen der Digitalisierung: Komplexität. Mit ihrer Aggregator-Lösung können Gastronomen ihren Aufwand massiv verringern, wenn es um die Pflege von Bewertungslattformen, wie TripAdvisor oder Yelp, geht. Mit einem einzigen Login und der gebündelten Darstellung aller Plattformen reduziert sich nicht nur der Aufwand,  sondern vielleicht noch wichtiger ist der Effekt, dass die Hürde für Gastronomen, sich mit der Dynamik auf sozialen Plattformen auseinanderzusetzen, stark verringert wird. Der Zusatzdienst, individuelle Antworten auf Nutzerbewertungen zu verfassen, ist zudem eine grosse Erleichterung für Betriebe, in denen das Know-How und die Erfahrung dafür fehlt. Mit re:spondelligent wird es für Gastronomen einfacher, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, ohne dabei die immer wichtiger werdende Bedeutung von sozialen Medien für die eigene Vermarktung zu vernachlässigen. www.respondelligent.com