KAVALIERSHAUS SCHLOSS BLÜCHER (Deutschland)

Hier betten sich Gäste geradezu fürstlich. In dem ehemaligen Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert wohnte früher der Adel, später diente es als Schule. Das Kavaliershaus Schloss Blücher im mecklenburgischen Dorf Fincken macht einfach glücklich. Es hat nur 12 Zimmer, die jedoch sind so geräumig, dass man darin morgens easy ein paar Yogaübungen machen kann. Um anschliessend vom eigenen Steg für ein paar Bahnen in den See zu springen und schliesslich draussen zu frühstücken.
Der Garten gleicht mit seinem alten Baumbestand eher einem Park. Mit grosser Wahrscheinlichkeit trifft man dort auf einen Stammgast des Hotels. Er hat lange Beine und die weiteste Anreise: Schon seit Jahren kommt der Storch zum Kavaliershaus und bezieht in den Sommermonaten die luftige Suite über dem Dach des Hotels. Ein Restaurant hat das Kavaliershaus übrigens auch. Es heisst Klassenzimmer. DZ/Frühstück ab 100 Euro. www.kavaliershaus-finckenersee.de

 

GIARDINO LAGO (Schweiz)

Das Giardino Lago ist eigentlich gar kein Hotel. Es ist das charmanteste Restaurant mit Zimmern am Lago Maggiore. 16 zählt es insgesamt. Manch ein anderes Haus träumt von einer so perfekten Lage, denn das Wasser ist so nah, dass man von der Terrasse fast reinspringen kann. Schwimmen, Stand-up-Paddeln oder Segeln – vor der Haustür geht alles. Ein Highlight ist die Roof-Top-Lounge – die wohl coolste Sommerbar von Locarno. Die Brissago-Insel scheinen von hier oben zum Greifen nah. Ein perfekter Platz, für einen Sundowner, um sich dann im Restaurant der Lust hinzugeben. Etwa auf den gegrillten Pulpo mit Passionsfruchtvinaigrette, Meeresspargel, Kapern und Eschalotten. Gut möglich, dass man hier das längste Dinner seines Lebens einnimmt – wenn es im Sommer nachts abkühlt und der Mond einen Schweif auf die Oberfläche des Sees wirft, ist es besonders romantisch. DZ/Frühstück ab 295 Euro. www.giardino-lago.ch

 

SEEHOTEL AM NEUKLOSTERSEE (Deutschland)

Die Kinder spielen im Sand. Die Erwachsenen lesen ein Buch im Strandkorb oder in der Hängematte. Bienen summen. Zwei Schafe streunern umher. Und auf der Terrasse sitzen ein paar Gäste bei Kaffee und Kuchen. Ein ganz gewöhnlicher Nachmittag im Seehotel am Neuklostersee. Das Hotel südlich von Wismar war einst ein Bauernhaus, das die Berliner Architekten Johanne und Gernod Nalbach mit Finesse und Stil in die Jetzt-Zeit gerettet haben. Inzwischen gehören auch eine Badescheune und ein Wohlfühlhaus (für Spa-Anwendungen) dazu. Im Bootshaus liegen Kanus und Boards zum Stand-up-Paddeln.
Hier verbringt man Urlaub, der an Kindertage erinnert. An Ferien auf Saltkrokan oder die Kinder von Bullerbü. So nah. Und doch so weit weg von allem. Einfach wunderbar. Nicht umsonst heisst das hoteleigene Slow-Food-Restaurant Allesisstgut! DZ/Frühstück ab 145 Euro. www.seehotel-neuklostersee.de