Während des Clean-up-Days Zürich holten die 50 Taucher drei Tonnen Müll aus dem Zürichsee. Darunter waren Flaschen, aussergewöhnlich viele Handys, Rollbretter, Velos, Büchsen, Regenschirme, Barhocker, Portemonnaies oder Einkaufswagen. Die 20 Helfer an Land hievten alles in grosse Mulden. 

«Würden wir es nicht mit eigenen Augen sehen, wäre unvorstellbar, was wir hier alles in so kurzer Zeit aus dem Wasser holen. Wer kommt beispielsweise auf die Idee, Skischuhe im Zürichsee zu entsorgen?», fragt sich Norbert Eisenlohr, Inhaber der Tauchschule SCUBA VIVA und Organisator des Zürcher Clean-up-Day. Seit über 20 Jahren unterstützt er die internationale Aktion der Reinigung von Gewässern, welche einst von der Tauchlehrer-Organisation PADI initiiert worden ist und heute im Rahmen der weltweit tätigen Stiftung «Project Aware» weitergeführt wird. «Passanten, die an unserem Tauchspot vorbeikommen, sind durch den Abfallberg geschockt», ergänzt Eisenlohr.

Als einziges Unternehmen unter den freiwilligen Helfern mit dabei ist Estée Lauder Companies: Das Büro-Team der Beautymarke «La Mer» war voller Tatendrang und mit viel Spass an der Arbeit. «In Amerika ist es für La Mer-Mitarbeitende selbstverständlich, an Schutzprojekten für maritime Lebensräume teilzunehmen. Wir in der Schweiz wollten auch etwas Gutes für die Umwelt tun, weshalb wir das zweite Mal am Clean-up-Day in Zürich teilnehmen», erklärt Isabella Hess, Brand Coordinator La Mer.

Die tapferen Helferlein der Beautymarke La Mer hatten keine Berührungsängste mit dem Dreck, der aus dem Zürichsee geholt wurde. Darunter auch ...

... dieser Tennis-Schiedsrichterstuhl (vielleicht war es auch ein Bademeister-Hochsitz), der noch bis vor kurzem auf dem Grund des Zürichsees schlummerte.

Die Taucher haben auch mehrere Sonnenschirmsockel geborgen, die dem Restaurant Pumpstation vor einiger Zeit abhanden gekommen sind...

Bilder: Martina Peyer