Es ist nicht nur Turi Thoma (57) und sein Team, die für ein lokales Zürichsee-Menu sorgen werden. Die Weine, drei an der Zahl, kommen vom Weinbau Schwarzenbach in Meilen. Cécile Schwarzenbach ist dabei als Sommelière und Monika Grieser von der Fischerei Grieser, Obermeilen kommt ebenfalls mit.

1. Gang: Meilemer Rieslingsüppli mit marinierter Felche. Die Making-of-Bilder dazu

Verraten sei schon mal: Beim Vorkochen des Menus für das SEESICHT-Magazin lief uns das Wasser im Mund zusammen – himmlisch! Erster Gang: Meilemer Rieslingsüppli mit marinierter Zürichsee-Felche. Zweiter: Pfannenstiel Reh-Burger mit Kürbis und Kornelkirschen. Dessert: Weisse Suuser Crème mit Streusel. Im Gespräch hat uns Turi Thoma verraten, wie er auf die Kombination der Lebensmittel und der Zusammenstellung des Menus kam. Und was es braucht, bis alles so schmeckt, wie es sollte.

2. Gang: Pfannenstiel Reh-Burger mit Kürbis und Kornelkirschen. Die Making-of-Bilder dazu

«Die Idee hinter dem Drei-Gänge-Menu war der lokale Bezug zum Zürichsee. Zudem sollte es gut zum Zubereiten sein. Und man soll das Menu nachher bei uns in der Burg essen können», sagte mir Turi Thoma bei unserem Treffen in der Wirtschaft zur Burg. «Der Klassiker ist die Meilemer Rieslingsuppe.» Das sei ein Gang, den die Besucher in der Burg auch bestellen würden, wenn die Suppe mal nicht auf der Karte sei. Der Riesling kommt von Schwarzenbach, aus der Region, die gebeizte Felche von der Fischersfrau Monika Grieser. Thoma: «Sie hilft uns in der Showküche auch ein bisschen beim Anrichten.» Der zweite Gang ist vom Pfannenstiel – das Reh. «Wir machen daraus Burgeli – zur Burg – eben Burgerli. Und wir türmen Sie zwischen Röstitaler auf. Das Gericht macht mir viel Spass», so Turi Thoma. Die Herausforderung sei, das alles hält, sonst hätte das Servicepersonal wenig Freude.

Dessert: Weisse Suuser Crème mit Streusel. Die Making-of-Bilder dazu

Das Dessert: geschäumte weisse Suuser Crème. «Das ist optimal, weil dann Saison ist», sagt Thoma. «Und da bin ich besonders stolz auf diesen Gang.» Bei der Kreation der Suuser Crème sei es nicht einfach gewesen, den weissen Suuser-Geschmack rüberzubringen. «Wir haben lange geübt, damit das leicht säuerlich-süssliche und die Gäraromatik zu schmecken sind.»

Das alles muss der Koch in einer Stunde in einer fremden Küche an der Gourmesse bewerkstelligen. Turi Thoma: «Ich rechne mit 50 Portionen, allerdings wird das Anrichten etwas anders ausschauen, da ich noch nicht weiss, welche Teller uns zur Verfügung stehen werden.»