Vom Stand Up Paddling Board bis zum Familienkreuzer, vom Kanu bis zum Daysailor – mehr als 500 Boote aller Grössen und Formen sowie Zubehör und Trendsportgeräte standen in den acht Messehallen während der internationalen Wassersport-Ausstellung, die am Sonntag, 1.10.17 zu Ende ging, im Mittelpunkt. «Die Sonne schien für die Interboot und das in mehrfacher Hinsicht: Die Stimmung unter den Ausstellern war gut, die Besucher waren interessiert, die meisten kamen mit Kaufabsichten und am zweiten Wochenende war nochmal richtig viel los. Zudem hatten wir wetterbedingt optimale Testbedingungen im Hafen und auf dem Messe-See – wir sind zufrieden mit der 56. Auflage der internationalen Wassersport-Ausstellung», resümiert Projektleiter Dirk Kreidenweiss.

Eine positive Bilanz zogen auch die Aussteller:

«Früher kamen mehr Interessenten an die Stände, die sich grundsätzlich informieren wollten. Heute kommen vor allem Besucher an den Stand, die sich vorab informiert haben und sich wirklich interessieren, die Qualität an Besuchern ist somit sehr gut. Wir fühlen uns wohl auf der Interboot und die Messe ist erfolgreich verlaufen, die Schweizer Aussteller haben eine gute Angebotspalette präsentiert.»
David Clavadetscher, Geschäftsführer des Schweizerischen Bootbauer-Verbandes

Direkt im Wasser befanden sich die 100 Ausstellungsstücke im Interboot Hafen am Ufer des Bodensees. Neun Tage lang wurden dort Motor-, Segel- und Elektro-Boote auf Herz und Nieren getestet. Als Ausgangspunkt für zahlreiche Regatten sowie Boot-Trainings- und -Erlebnis-Touren waren die Interboot Landestege sowie das Hafenzelt gut besucht. «Einsteigen, ablegen und Spass haben», hiess es bei der Kampagne «Start Boating» am zweiten Interboot Wochenende: 773 Wassersportfans – mehr als bei allen anderen Start Boating Veranstaltungen bisher – stachen mit insgesamt zehn Booten motorisiert oder mit Segel sowie in unterschiedlicher Grösse in See. Mit Boardslides, Frontflips, Moby Dicks und vielen weiteren Tricks begeisterten am vergangenen Sonntag die Teilnehmer des Wakeboard-Wettbewerbs «Team up with a Pro» die Zuschauer und die Jury. Die Coaches Nadine Härtinger, Bene Tremmel und Tobias Dammith hatten am Freitag die Hobby-Boarder ausgewählt, am Samstag trainiert und traten am Sonntag mit ihren Teams gegeneinander an.

(Fotos: INTERBOOT Friedrichshafen)